June T. Michael

June T. Michael Avatar

Ich schreibe als June T Michael (das T. steht für Thalia) BDSM-Erotik in einem Fantasy-Setting. Ursprünglich wollte ich marktorientierte Erotik schreiben, um mein Gehalt aufzubessern – das hat allerdings nicht geklappt. Stattdessen bin ich in eine Nische gerutscht, die so klein ist, dass ich ihr einen Namen geben durfte: „Slice of Life BDSM-Fantasyporn“.

Dieses Genre macht mich zum sinnbildlichen Kanarienvogel für Queerfeindlichkeit – denn oft werden queerfeindliche Gesetze zunächst einmal an sogenanntem „Schmuddelkram“ ausprobiert, ehe es dann allen an den Kragen geht, die in irgendeiner Form queere Kunst schaffen.

Daher versuche ich auf meinem Blog und in meinem Mastodon-Account im Rahmen meiner Möglichkeiten als behinderte Person mit relativ wenig Kraft aufzuklären und zu informieren.

Ich bin nicht-binär, habe mir das General- und Indefinitpronomen „wesen“ und das Personalpronomen „rhei / rhem“ ausgedacht und verbringe so viel Zeit online, dass ich das Gegenstück „Outernet“ nenne.

Keyword: June T Michael


Schreibst du unter Pseudonym? Und wenn ja: Warum?

Dass ich die erotischen Romane unter geschlossenem Pseudonym schreiben würde, war für mich von vornherein klar, als aus der anfänglichen losen Idee langsam mehr wurde. Mehr Planung, mehr „ich habe einen Plot und Figuren“. 

Dabei spielten viele Faktoren rein:

Ich arbeite im Verlagswesen, und wollte eine klare Grenze zwischen meinem beruflichen Tun und meinem erotischen Schreiben. Schon als ich lediglich in öffentlich lesbaren Foren-RPGs sexuelle Anbahnung zwischen meiner Figur und der Figur des Schreibgegenübers geschrieben habe (im Übrigen noch ohne selbst sexuelle Erfahrungen gemacht zu haben, also mit hochrotem Kopf und unter Zuhilfenahme von Erklärungen, die ich mir zusammengesuchmaschint hatte), schrieben mir Leute unangemessene private Nachrichten. In diesen stellten sie Vermutungen über meine eigene Sexualität an und erzählten ungefragt, dass sie die Szenarien aus dem Foren-RPG nachgespielt hätten und wie es ihnen gefallen hätte. Das ist allerdings viele Jahre her, damals, als das Phänomen der parasozialen Beziehungen weniger ausgeprägt war und die Erwartungshaltung an Menschen, mit denen wesen zufällig online kommuniziert, nicht so hoch waren.

Was passierte dann?

Als ich mit dem Pseudonym an die Öffentlichkeit ging, blieben unangemessene Kommentare anfangs ebenso wenig aus – ich werde so schnell nicht vergessen, wie eine Person meinte, auf einen Post über meine Rückenschmerzen fragen zu müssen, ob ich zu viel gekniet hätte. Aber zumindest bleiben auf diese Weise solche Kommentare auf das Internet beschränkt, wo ich die Leute hinter den Kommentaren von meiner Seite ausschließen kann.

Verloren zwischen Fremd und Vertraut June T. Michael

Ich schütze mit einem Pseudonym also mich selbst vor unangemessenenen Kommentaren und Vermutungen darüber, was ich so im Schlafzimmer anstelle (oder eben nicht). Auch meine Partnerperson, die hier einfach nur unbeteiligt und ohne Zustimmung in Fantasien mit reingezogen wird, soll dadurch geschützt werden.

Ein weiterer Aspekt des Selbstschutzes: Meine Eltern sind in der Sowjetunion geboren und aufgewachsen. Ich habe sporadisch Alpträume davon, wie sie herausfinden, dass ich Bücher über „Sadomasochismus“ schreibe und mir gegenüber gewalttätig werden. Sie gehören zu den Menschen, vor denen ich die Zweitidentität schützen will.

Im Nachhinein erwies sich die Entscheidung, unter Pseudonym zu publizieren, ohnehin als Glücksgriff – ich konnte so praktisch bei Null anfangen, mir meine Kontakte aufzubauen und neue Personen online kennenzulernen. Dabei lernte ich auch viel über mich selbst und kam mit verschiedenen Konzepten von Genderqueerness in Berührung. Im Laufe der Zeit stellte ich fest, dass ich dadurch eine Erklärung darauf finden konnte, was mit mir „nicht stimmt“. Dies sicher und versteckt unter einem anderen Namen tun zu können, hat mir die Freiheit gegeben, mehr ich selbst zu werden. Das würde ich jederzeit wieder so tun.

Wo kommst du her, wo lebst du heute und/oder wo würdest du gerne leben?

Das muss ich vage beantworten, um mich nicht zu doxxen. Vielleicht so viel – ich bin, wie Millionen andere jüdische Menschen, im Laufe der Neunziger mit meinen Eltern aus einem Land des ehemaligen Ostblocks nach Deutschland eingewandert, und bin nach Studienabschluss nach Österreich gezogen, wo ich inzwischen lebe.

Auch wenn es politisch gerade katastrophal in Österreich aussieht, und ich trotz EU-Staatsbürgerschaft bisweilen recht bizarre behördliche Schwierigkeiten habe, möchte ich aktuell nirgendwo anders hin. 

Ich wüsste auch gar nicht so recht, wohin – einerseits müsste das Land queerfreundlich sein und trans Rechte bedingungslos anerkennen, andererseits dürfte es kein zu heißes oder wechselhaftes Klima haben, da ich dies gesundheitlich nicht gut vertrage. Island wäre soweit ich weiß politisch fein, aber da gibt es das kleine Problem mit den Vulkanen …

Außerdem ist das Zuhause sowieso da, wo die Katze wohnt.

Wer bist du, wie definierst du dich und/oder wer würdest du gerne sein?

Ich bin eine Person, deren Gehirn ständig brummt, summt und irgendetwas erschaffen will. Wenn ich gezwungen werde, zu rasten – oder allgemein die Dinge zu tun, die gemeinhin als „Wellness“ und „Seele baumeln lassen“ bezeichnet werden, werde ich unruhig und bekomme von all den unaufgeschriebenen Ideen Kopfschmerzen. Wenn ich Luft einatme, kommt beim Ausatmen eine Geschichtenidee heraus.

Gefangen June T. Michael

Das beißt sich damit, dass ich zu den Leuten gehöre, die sich „Spoonie“ nennen – aufgrund der Kombination aus meinen Behinderungen und Neurodivergenzen habe ich pro Tag wesentlich weniger Energie, als dies bei einer neurotypischen und zusätzlich physisch gesunden Person der Fall wäre.

Von außen ist das nicht immer ersichtlich oder erscheint Leuten, die das nicht selbst so erlebt haben, unlogisch. Es fällt mir leichter, an einem Tag tausend Wörter zu schreiben, als drei Seiten in einem Printbuch zu lesen. Habe ich an einem Tag mit wenig Energie die Möglichkeit, mich generell zwischen „etwas erschaffen“ und „etwas konsumieren“ zu entscheiden, ist oftmals das Erschaffen leichter. Es gibt mir ein bisschen Kraft zurück, aber danach bin ich meist auf eine andere Weise zutiefst erschöpft. Es ist kompliziert.

Wie identifizierst du dich?

Dass ich genderqueer bin, schrieb ich ja oben bereits, das genaue Label lautet „lunarian demiflux“. Das ist eine Identität auf dem Agender-Spektrum, ich drücke damit aus, dass ich mich zu meinem bei der Geburt zugewiesenen weiblichen Geschlecht auf eine abstrakte Art (losgelöst von körperlichen Merkmalen) verbunden fühle, aber es stark schwankt, wie sehr ich diese Verbundenheit fühle. Ich habe oft längere Phasen, in denen ich geschlechtslos bin und wenn ich dann aus irgendeinem Grund von mir in dritter Person spreche, das Pronomen „es“ verwende. Beispielsweise in Sätzen wie „Was hat zwei Daumen, einen Masterabschluss und scheitert an der Kindersicherung des Hustensafts? Dieses June hier.“

Ich würde gerne noch mehr „ich“ werden. Die Wahl eines Pseudonyms hat es mir ermöglicht, mich selbst besser kennenzulernen – aber ich denke, es gibt noch Aspekte von mir, die ich noch nicht gänzlich auserforscht habe und die ich noch verstecke. Auf die bin ich sehr neugierig.

Keyword: June T Michael

Für wen schreibst du?

Für alle, die genau das suchen, was ich mache, und nicht finden können. Ich kombiniere diese Dinge in meinen Romanen:

  • BDSM mit starkem Fokus auf Kommunikation, Absprachen und Fürsorge. Bevor meine Romanfiguren eine Session machen, reden sie über Grenzen, Möglichkeiten zum Abbruch, Wünsche und Bedürfnisse. Nach der Session wird sich um einander gekümmert und aufgefangen.
  • Erotikgeschichten, ohne dass es sich automatisch um einen Liebesroman oder um eine reine Sexfantasie handelt. Romane nach dem Titelschema „Abgerichtet und durchgenommen vom heißen Mathelehrer“ sind an sich nichts Schlechtes. Genauso wenig sind es erotische Liebesromane. Ich möchte hier nichts davon abwerten. Aber für Leute, die nach Literatur abseits dieser zwei Pole suchen, gibt es nicht allzu viel. In meinen Romanen haben Leute Sex, die einfach nur miteinander befreundet sind.
  • Cozy Slice of Life Fantasy, die nicht automatisch clean Fantasy ist. Ich habe mich neulich sehr darüber geärgert, dass in einem Artikel, der das Genre „cozy Fantasy“ definiert, dieses cozy automatisch damit gleichgesetzt wurde, dass es sich größtenteils um sogenannte „cleane“ Literatur handelt. Ich habe generell ein Problem mit dieser Bezeichnung, denn sie wertet automatisch alles Erotische als Gegenpol als „schmutzig“ ab. Daran hängt außerdem ein ganzer Rattenschwanz aus sogenannter Purityculture, die sehr viel Schaden anrichtet. Siehe der Kanarienvogelaspekt, den ich in meiner Selbstvorstellung benenne. Hier gibt es also Fantasy, die gleichzeitig erotisch ist, und in Abgrenzung zur epischen Fantasy eher kleine Alltagserlebnisse in den Fokus nimmt. Dazu erkläre ich weiter unten mehr.
  • In der derzeitigen Romanreihe sind die Hauptfiguren allesamt weiblich (auch wenn eine sich nicht so sicher ist, also keine Ahnung, ob das so bleibt). Es handelt sich also derzeit um lesbische Literatur.

Und diese Aspekte bringst du zusammen?

Wenn ich nach Büchern für mich suche, dann finde ich diese Aspekte selten kombiniert. Oft ist erotische Fantasy sehr düster, in Richtung „Dark Fantasy“ oder „Grim and Gritty“. Wenn sie BDSM-Aspekte enthält, dann oft gewaltvolle und nicht immer einvernehmliche. Noch seltener ist erotische Fantasy, bei der es am Ende nicht darauf hinausläuft, dass ein nicht-queeres (oder in seltenen Ausnahmen cis-schwules) Pärchen zusammen ist. Happy mono-normatives End.

Ich gehe davon aus, dass ich nicht der einzige Mensch auf dieser Welt sein kann, dessen Lesebedürfnisse in eine andere Richtung gehen – aber nicht alle Menschen, die gern etwas lesen würden, das so nicht auf dem Markt ist, haben Zeit, Willen oder überhaupt die Ambition, die Lücke selbst zu füllen und die fehlenden Bücher selbst zu verfassen.

June T. Michael Das Fröschlein der Prinzessin

Ich schon. Also mache ich das. Ich bin dann immer wieder überrascht, wen die Bücher erreichen – aber auch glücklich. Manchmal erreicht mich Feedback, dass Leute dank meines Buches herausgefunden haben, dass BDSM etwas für sie ist, oder dass sie etwas gelernt haben, das ihr Leben bereichert. Bei solchen Kommentaren schwebe ich unter der Decke.

Keyword: June T Michael

Wer oder was motiviert dich zum Schreiben?

Die Tatsache, dass ich genau weiß, wie „Erotische Abenteuer in Arl-Sere“ irgendwann nach sehr vielen Bänden enden soll, aber außer mir niewesen da ist, um all diese Bände auch zu schreiben. Ich möchte das Ende dieser Geschichte in die Welt entlassen. Mehr Motivation brauche ich nicht. Leider führt das aber auch dazu, dass ich mit mir selbst sehr ungeduldig bin, da ich aufgrund meiner Einschränkungen wesentlich langsamer vorankomme, als ich möchte.

Das wäre bei einer anderen Motivationsquelle vermutlich einfacher.

Wo oder in welchem Kontext schreibst du am liebsten/besten? 

Da, wo ich keine Schmerzen habe. Das ist meist direkt an meinem Schreibtisch der Fall, den ich mir so eingerichtet habe, dass ich auf mehrere Arten davor sitzen und arbeiten kann. Mit mehreren Monitoren und somit der Möglichkeit, alles gut zu sortieren und die vielen Tabs und Dokumente zu organisieren.

Aber zur Not schreibe ich überall, wo ich mein Smartphone zur Verfügung habe, solange ich meinen Mittelfinger bewegen kann. Aus irgendeinem Grund hat sich der nämlich zur Smartphonebedienung bei mir eingebürgert. Wenn der wehtut – sei es, weil meine Gelenke das Wetter nicht mögen, oder das Katzentier die Kralle direkt in die Fingerbeere geschlagen hat – dann schreibe ich nicht.

Was ist das Besondere an deinen Texten und Figuren?

Das müssten mir andere sagen. Ich weiß, dass ich im deutschsprachigen Raum eine einzigartige Genrekombination schreibe, aber das macht noch nicht die Texte an sich oder die Figuren an sich besonders. Für mich ist die Art, wie ich meine Texte anlege und wie ich die Figuren gestalte, das Normalste der Welt und erst in der Begegnung mit anderen Lesenden und deren Erwartungen bekomme ich mit, dass ich etwas schaffe, das nicht so häufig ist.

Was ich bewusst versuche, ist, sehr verschiedene Personen und sehr verschiedene Lebensentwürfe zu zeigen, die alle gleichberechtigt nebeneinander stehen dürfen. Ich habe eine nicht-binäre Person, die gern in einer WG wohnt, einfach um regelmäßig neue Menschen kennenzulernen, aber finanziell in der Lage wäre, ein großes Anwesen bauen zu lassen. Es gibt ein Trärchen, das gemeinsam Kinder großzieht, und Erwachsene, die quer durchs Land oder den Kontinent umziehen, um sich ihren Traum zu erfüllen.

Vielleicht ist das etwas Besonderes.

Warum sollte ein*e Leser*in deine Bücher in die Hand nehmen?

Das kann viele Gründe haben:

  • Weil die Person auf der Suche nach genau dem Genremix ist, den ich schreibe.
  • Weil meine Postings über meine Geschichte neugierig darauf machen, das Buch zu lesen.
  • Weil das Buch beim Stöbern aufgefallen ist.

Ich vermute, die Frage meint eigentlich sowas wie einen „USP“, einen unique selling point, warum genau mein Buch und nichts anderes. Aber ich glaube, die beste Antwort darauf ist tatsächlich eine Mischung aus den drei genannten Punkten.

Kein Buch kann allen Lesenden gefallen. Das ist unerreichbar, und wer das möchte, wird sich verkopfen und nie etwas veröffentlichen.

Leute sollen mein Buch in die Hand nehmen, weil es genau das ist, was sie lesen möchten. Nicht mehr – aber auch nicht weniger.

Erzähl doch bitte ein wenig über deinen letzten Roman (oder über das Buch, das du von deinen Büchern am liebsten magst).

Alexis June T. Michael

Mein letzter erschienener Roman trägt den Titel „Zerrissen zwischen Gefühl und Pflicht“. Ich hatte um ehrlich zu sein anfangs nicht den Eindruck, dass das ein guter Titel wäre – das klingt schließlich eher nach Jane Austen und weniger nach BDSM-Erotik. Aber der Titel passte so gut zur Handlung, dass ich über meinen Schatten sprang und die Lesenden fragte, was sie mit einem Buch unter diesem Titel verbinden.

Keyword: June T Michael

Die Antworten zeigten mir, dass der Titel genau ins Schwarze getroffen hat und zumindest die Leute, die die vorigen Bände gelesen haben, sich daraus gut ableiten können, worum es geht.

Der Titel durfte also bleiben, als Coverbild habe ich die sinnbildliche Maske umgesetzt, die auf metaphorische Art immer wieder eine große Rolle spielt.

Nachdem Band eins aus der Sicht von Fenia verfasst war und Band zwei aus Fabiolas Sicht, war in Band drei die dritte Freundin in diesem Beziehungsgeflecht dran: Prinzessin Alexis Larsintri.

Alexis kam einäugig zur Welt, und diese Behinderung war für ihre Mutter der Grund, sie permanent aus der Thronfolge auszuschließen. Band drei wirft ein Schlaglicht auf ihr Familienleben – das recht dysfunktional daherkommt. Es wird deutlich, dass die Mutter das jüngste Kind, nämlich die Thronfolgerin, bevorzugt; und es wird gezeigt, wie Alexis versucht, sich ihren Problemen zu stellen. Die Figur, die in vorigen Bänden als quirlig, auf Genuss fixiert und ein bisschen oberflächlich daherkommt, zeigt dabei ihre tieferen, verletzlichen Seiten.

Ich habe es sehr genossen, diese Verletzlichkeit zu schreiben. Letzen Endes wollte ich damit auch zeigen, dass wesen Leuten nur bis vor die Stirn schauen kann. Wer sorglos wirkt, ist es keineswegs immer und so manches Mal ist die Sorglosigkeit nichts weiter als eine Maske.

Welche Bücher sind von dir bereits erschienen?

Die kann ich einfach auflisten.

Romane:

„Gefangen zwischen Eis und Feuer“
„Verloren zwischen Fremd und Vertraut“

„Zerrissen zwischen Pflicht und Gefühl“

Es handelt sich um eine Romanreihe, die noch bei weitem nicht abgeschlossen ist – auch wenn ich grob weiß, wie es ausgehen wird.

Kurzprosa:

„Das Fröschlein der Prinzessin“ – es handelt sich um ein romantisches lesbisches Märchen mit einer trans Frau als Love Interest. Weitere Märchen sind geplant.

Gesammeltes:

June T. Michael Blütenlese

„Erste Blütenlese“ erschien in zwei Formaten und versammelt Drabbles und Doppeldrabbles, in denen sowohl die Figuren aus den Romanen, als auch ursprünglich für die Drabbles erdachte Figuren kleine BDSM-Abenteuer erleben. Da die Texte alle entweder exakt 100 oder exakt 200 Wörter lang sind, handelt es sich um eine Sammlung von Flash Fiction.

Keyword: June T Michael

Woran arbeitest/schreibst du gerade?

Aktuell sind drei Werke in Arbeit. Mein Hauptaugenmerk liegt auf dem Überarbeiten des vierten Bandes meiner Romanreihe. Ich habe vor, ihn spätestens diesen Herbst zu veröffentlichen, wofür ich ihn allerdings noch überarbeiten und an meine sehr gründlichen Testlesenden übergeben muss.

Parallel schreibe ich aber auch den Anfang des fünften Bandes, da die Handlung dieser zwei Bände sich gegenseitig so stark bedingt, dass ich ohnehin ständig im vierten Band etwas nachlese.

Außerdem muss ich noch mein zweites Kunstmärchen überarbeiten. „Das Lustmädchen der Königin“ ist im Vergleich zu meinen sonstigen Werken ein recht klassisches Erotikbüchlein – eine junge Frau verliert ihren Thron und lernt ihre unterwürfige Seite kennen.

Eigentlich wäre ich damit vollständig ausgelastet, aber seit der Inauguration von Donald Trump muss sich etwas am Amazon-Algorithmus geändert haben. Die Ausleihen der bisherigen drei Bände bei Kindle Unlimited sind komplett eingebrochen, sodass ich keinen Grund mehr sehe, die Bücher ausschließlich auf Amazon anzubieten. Um sie jedoch auf meinen Wunschplattformen hochladen zu können, muss ich einige Dinge anpassen. Das gestaltet sich nicht immer einfach und nimmt meine Zeit auch in Anspruch.

Was ist die schönste Rückmeldung eine*r Leser*in gewesen, die du bekommen hast?

Leute teilen mir mit, dass sie dank meines Buches festgestellt haben, dass BDSM ja doch etwas für sie wäre. Es gibt Menschen, die dank der Dinge, die ich schreibe, also eine neue Facette an sich selbst entdecken und somit ein bisschen freier und glücklicher werden.

Das ist die beste Rückmeldung überhaupt!

Keyword: June T Michael


Hier findest du June T Michael im Netz:

Mastodon: @june_thalia_michael@literatur.social


Hier kannst du die Bücher von June T Michael kaufen: