Buchmarketing? Ein Blog! „Schreib auf jeden Fall einen Blog!“ So tönte es mir aus allen Ecken entgegen, als ich mich schweren Herzens entschloss, mich mit dem Thema Marketing zu beschäftigen. (Wenn ich an eurer Stelle wäre und hier das Wort „Marketing“ läse, würde ich sofort abbrechen. Denn entweder will euch der Schreiber etwas verkaufen oder es wird gähnend langweilig.)
Aber worüber soll ich denn schreiben? Über das Schreiben etwa? So wie es fast alle anderen Autor.innen tun, denen die Erstellung eines Blogs angetragen wurde? Mehr fiel mir auf Anhieb nicht ein. Und ich schlief schon bei der Vorstellung ein, ab sofort jede Woche einen Artikel über die Entwicklung von Figuren, das Plotten von Geschichten und die Wichtigkeit eines fundierten Lektorats zu verfassen. Mir war also klar: So kann ich das nicht tun. Ich brauchte eine andere Lösung.

Interessanterweise lag die im Grunde schon die ganze Zeit vor mir. Ich war immer schon ein Freund von sozialer Vernetzung. Daher kenne ich einige meiner Kolleg.innen mittlerweile persönlich und wir tauschen uns regelmäßig aus. Über unsere Arbeit, über organisatorische und rechtliche Aspekte, aber auch über Schreibblockaden und den potentiellen Durchbruch. Mit diesen Menschen kann ich doch etwas machen. Dachte ich mir und habe losgelegt.
Ich lerne von den Kolleg.innen
Seitdem interviewe ich (un)regelmäßig die Kolleg.innen und quetsche sie nach ihren Ideen, Vorstellungen und Büchern aus. Diese Interviews stelle ich euch auf meinem Blog zur Verfügung. Dabei hege ich natürlich die große Hoffnung, dass ihr die Fragen und vor allem die Antworten genauso spannend findet, wie ich. Ich lerne auf jeden Fall jedes Mal etwas Neues, entdecke völlig andere Ansätze des Schreibens und freue mich über unbekannte Motivationen. Und nicht zuletzt bekomme ich neue Leseimpulse auf dem Silbertablett serviert.

Damit hatte ich also die Grundlage meines Blogs gelegt. Aber mir wurde auch schnell klar, dass ich damit nicht ewig meine Website bespielen kann. Die Anzahl der Kolleg.innen ist schließlich endlich. Und ich wollte nicht irgendwann frustriert da stehen, weil ich all diejenigen, die sich auf meine Anfrage eingelassen haben, abgegrast hatte. Ich brauchte also noch mindestens eine weitere Idee.
Und auch die war nicht weit entfernt: Ich lese relativ viel. Nicht so viel, wie Stephen King, der von sich behauptete, etwa achtzig Bücher im Jahr zu lesen. Aber immerhin gehört das Lesen von Literatur zu den wichtigsten Beschäftigungen eines jeden Menschen, der von sich behauptet ein Schriftsteller oder Autor zu sein. Und weil ich meine Lieblingsbuchhändlerin gut gebrieft habe, legt sie immer wieder queere Literatur für mich zurück, hält sie mir unter die Nase und klimpert mit den Augen. Ich kann dann nicht NEIN sagen. Also kaufe und lese ich, was sie mir empfiehlt. Zu ihrer Ehrenrettung kann ich sagen, dass sie mir nur sehr selten ein Buch in die Hand drückt, das mir nicht gefällt. Et voilá: Da hatte ich mein zweites Thema für meinen Blog.

Interviews und Buchbesprechungen
So veröffentliche ich also im Wechsel mal ein Interview mit Kolleg.innen und eine Buchbesprechung. Wobei ich keine klassischen Rezensionen schreibe, sondern eher Erfahrungsberichte und Leseeindrücke, die von vielen persönlichen Erfahrungen untermalt sind. Ich habe nicht die geringste Ahnung, ob das irgendjemanden interessiert. Aber schaut doch einfach hin und wieder mal auf meinem Blog vorbei. Neues gibt es immer zu entdecken.
Lest mehr Bücher! Ich liebe diesen Satz. Denn Lesen ist eines der schönsten Hobbys. Also: Lest was das Zeug hält!
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