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David & Alexander
David lebt seit Kurzem in einem Dorf in Süddeutschland. Bei einem Weinfest lernt er den attraktiven Alexander kennen, der ihn in eine Scheune lockt. Als Alexander plötzlich die Hüllen fallen lässt, findet David es hier auf dem Land gar nicht mehr so langweilig.

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Weinfest

Seit einem Jahr lebte David nicht mehr in Berlin, sondern in diesem winzigen Dorf in Süddeutschland, in dem es nur Kühe, Weinberge und Idioten gab. Am Anfang, als sie hergezogen waren, hatte sich David noch für die Natur begeistern können. Das war schnell vorbei gewesen, als er seine neuen Mitschüler getroffen hatte. Zum Glück hatte er nur noch ein Jahr mit ihnen zur Schule gehen müssen, hatte sein Abitur gerade so geschafft und war seit einem Jahr in der Ausbildung. Aber ehrlich gesagt kotzte ihn jetzt alles hier an.
Missmutig stand er mit einem Pappbecher voll Wein am Pfosten eines Hoftores. Ein Weinfest! In Berlin hätte ihn nie jemand zu einer solch armseligen Veranstaltung schleppen können. Aber hier gab es nur das Dorffest im Frühjahr und eben dieses Weinfest im Spätsommer. Dann war wenigstens mal was los in diesem Kaff. Es explodierte förmlich mit Besuchern, Buden, Weinverköstigungen und Livemusik, die man sich schönsaufen konnte. Sonst sah er hier nur Trecker und die allgegenwärtigen Kühe und Idioten, die hier lebten. Das war jetzt schon sein dritter Becher und er spürte den Alkohol in seinem Gehirn Unfug treiben. Immerhin dämpfte das die unangenehmen Gefühle.
»Schmeckt dir der Wein?«, fragte jemand und David zuckte zusammen.
Neben ihm stand ein Typ, etwas älter als er selbst, vielleicht Anfang zwanzig, und grinste.
»Ist von uns, kein Cuvée«, sagte er jetzt. »Aber immerhin ein Riesling.«
»Ist nicht schlecht«, antwortete David.
»Ich bin Alexander«, sagte der Mann und streckte David die Hand hin. »Der Hof hier gehört meinen Eltern.«
David schlug ein und stellte sich ebenfalls vor. Alexanders Hand war warm und schwielig. Sie fühlte sich gut an. Fast zu gut. Alexander erwiderte Davids Blick mit einer hochgezogenen Augenbraue und hielt seine Hand einen Moment zu lange fest.
»Dann übernimmst du den Hof einmal?«, erkundigte David sich, weil er nicht wusste, was er sonst fragen sollte.
»Bisher habe ich keine andere Idee«, entgegnete Alexander. »Komm, ich zeig ihn dir.«
Und schon drehte er sich um und marschierte durch das Tor, an dem David gelehnt hatte, wandte sich einmal kurz um, winkte ihm auffordernd zu und ging weiter. Also folgte David ihm. Er hatte ja sowieso nichts anderes zu tun, als sich hier zu betrinken. Und vielleicht fielen ja noch ein paar Becher Wein gratis für ihn ab, wenn er sich mit dem Winzersohn anfreundete. Alexander wirkte gar nicht so, wie er sich einen Winzer vorstellte. In seiner Vorstellung waren Winzer dick und hatten ein vom Alkohol verquollenes Gesicht. Alexander war eher drahtig und schmal.
»Hier wird der Wein gekeltert«, erklärte Alexander ihm und zeigte auf eine Scheune, die eher wie eine Industriehalle wirkte. »Das gehört natürlich nicht zum alten Bestand des Hofes, aber wir mussten vor ein paar Jahren alles erneuern.«
David nahm den süßlichen Geruch der Maische wahr, der sich mit dem Aroma des Misthaufens neben der Scheune und den Ausdünstungen der Kühe vom Feld dahinter vermischte.
»Macht ihr nur Wein oder habt ihr auch Tiere?«, erkundigte sich David, den das alles nur mäßig interessierte.
»Die Kühe dahinten gehören uns auch. Und natürlich ein paar Weiden für die Tiere. Aber das ist nur ein Nebengeschäft.«
Sie standen in der Mitte des Hofes, der von mehreren Scheunen und dem Wohnhaus umgeben war. Eine getigerte Katze kroch unter dem Tor einer der Scheunen hindurch und verschwand.
»Und eine Katze habt ihr«, sagte David. »Ich hatte auch mal eine, aber das ist schon lange her.«
»Minka hat gerade Junge. Willst du sie sehen?«
David lachte. »Kleine, süße Katzenbabys?«
»Genau. Wir suchen noch ein neues Zuhause für die Kleinen.« Alexander legte ihm die Hände auf den Rücken und schob ihn vor sich her auf die Scheune zu, in der die Katze verschwunden war. »Vielleicht verliebst du dich ja in die Kätzchen.«
Am Scheunentor löste er den Riegel und zog es so weit auf, dass sie hindurchschlüpfen konnten. In der Scheune empfingen sie dämmeriges Licht und der intensive Geruch nach Heu. In den Sonnenstrahlen, die durch die Ritzen der Bretterwand hereinfielen, tanzte der Staub. Hinter ihnen zog Alexander das Tor wieder zu. (…)


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Das schreibt ein Leser zu den GayStorys:

„Ich bin auf Stephano durch einen Artikel in einer bekannten Tageszeitung aufmerksam geworden. Ich muss sagen, ich bin begeistert. Bin bisher bis zu Band 2 gekommen und kann es gar nicht erwarten alle bisher erschienenen Bände zu lesen. Da ich sowieso ein Fan von Gay Story’s bin, war ich gespannt wie diese Reihe auf mich wirkt. Volle Punktzahl! Toller Schreibstil, lebensnah, ehrlich, sympathisch. Der Protagonist Tom reißt einen mit. Man leidet und freut sich gleichermaßen. Vor allem finde ich gut, dass Tom nicht der typische, super aussehende Mann ist, sondern kleine Makel, wie einen Bauchansatz, hat. Das macht ihn gleich noch ein bisschen sympathischer. Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Also greift zu.“